Als Alpen-Schutzhütte hat die Sektion Sonneberg 1899
den Bau einer Schutzhütte in der Nähe des Hohen Göll begonnen. Bereits
am 2.Juli 1900 konnte sie als 57 Berghaus in den nördlichen Ostalpen
eingeweiht werden. Den Namen Purtschellerhaus bekam sie von den wohl
erfolgreichsten führerlosen Alpinist des 19.Jahrhunderts Ludwig
Purtscheller (1849- 1900) Er kam kurz vor der Einweihung bei einer
Bergtour ums Leben. Um seiner zu gedenken beschloss man seinen Namen der Hütte
zu geben. Bereits 10 Jahre später musste die Hütte wegen des großen
Ansturmes erweitert werden. Die Hütte hat als Besonderheit einen
Standpunkt auf der Grenze zwischen Österreich und Deutschland. In der
Mitte des Hauses verläuft die Grenze. Früher wurde durch einen
Zollbeamten der grenzüberschreitende Verkehr geregelt. In den letzten
Kriegsjahren des 2. Weltkrieges blieb der Wirtschaftsbetrieb wegen
Versorgungsengpässen liegen. Nach dem Krieg wurde das Haus vorerst von
der Sektion Berchtesgaden treuhänderisch verwaltet. An die Sektion
Sonneberg wurde sie 1959 rückübereignet. Diese führten schon einige
Reparaturen aus, da der Ansturm auf das Haus sehr groß ist, sollten sich
Besucher sicherheitshalber telefonisch anmelden. (Telefonnummer: 0049
8652 2420)

links: Das Purtschellerhaus, rechts: Grenze zwischen Österreich
und Deutschland mitten im Haus
Als Vereinshütte hat sich die Sektion die privat geführte
Naherholungsgaststätte Blockhütte (Tel.03675 702840) herausgesucht.
Diese steht im Sonneberger Ortsteil Neufang direkt im Wald neben dem
Wildpark. Hier werden auch alle Vorträge abgehalten. Von der Gaststätte
hat man einen weiten Blick auf Sonneberg bis zur Coburger Feste. Sie ist
nicht nur ein Wandertourenziel im Sommer auch im Winter kommt man auf
seine Kosten. Von hier kann man fast eben schöne Wandertouren und im
Winter Skilanglauf ausüben.